ISPO entwickelt sich zum Full-Service-Dienstleister

Wie die konsequent digitale Ausrichtung der ISPO-Angebote ihren Kunden ganzjährig einen Mehrwert bietet und warum das immer entscheidender wird, erfahren Sie hier

Tobias Gröber 107Tobias Gröber, Executive Director Business Unit Consumer Goods, Messe München

Liebe Leser,

die ISPO entwickelt sich kontinuierlich von einem reinen Flächenanbieter zu einem Full-Service-Dienstleister. Aus diesem Grund richten wir unsere Angebote bereits seit einigen Jahren konsequent digital aus. So können wir unseren Kunden nicht nur an vier Tagen im Jahr, sondern auch ganzjährig einen Mehrwert bieten.

Über das Internet ist es deutlich einfacher, sich mit Konsumenten zu vernetzen und diese zielgerichtet anzusprechen, was zukünftig immer wichtiger wird. Verbraucher haben mittlerweile so viel Marktmacht wie noch nie zuvor. Durch Onlineproduktbewertungen und Preisvergleiche findet man mühelos, passende Produkte zu den niedrigsten Preisen. Nicht zuletzt deshalb müssen Marken und Händler, die erfolgreich bleiben wollen, ihre Kunden enger an sich binden.
Diesen Ansatz verfolgt auch unsere neue Crowdsourcing-Plattform ISPO OPEN INNOVATION. Dort haben die Firmen die Möglichkeit, Produkte mit Konsumenten zu entwickeln oder von ihnen testen zu lassen, bevor diese in den Handel kommen. Das Resultat: eine Win-win-Situation für beide Seiten. Außerdem helfen unsere Services wie ISPO ACADEMY, ISPO AWARD oder ISPO TEXTTRENDS, Kontakte zu knüpfen, Beziehungen zu vertiefen und sich am Markt zu positionieren.

Das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung und der demografische Wandel bieten dem Sportbusiness ebenfalls viele neue Chancen. Nicht von ungefähr haben wir dem Thema Health & Fitness auf der ISPO MUNICH diesmal wieder eine gesamte Halle mit den Schwerpunktthemen Wearables/Mobile Health und betriebliches Gesundheitsmanagement gewidmet.

Noch wird in den meisten Firmen zu wenig getan, damit die Mitarbeiter gesund bleiben. Aber es gibt bereits überzeugende Konzepte und Lösungen, die zeigen, wie erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement aussehen kann. Denn fitte Mitarbeiter lohnen sich: Jeder Euro, der hier investiert wird, zahlt sich doppelt aus. Nicht zuletzt, weil wir künftig bis 67 oder vielleicht sogar bis zum 70. Lebensjahr arbeiten und für die Dauer des gesamten Berufslebens gesund bleiben müssen.
Denn besonders Büroarbeiter leben gefährlich und schaden ihrer Gesundheit. Studien zeigen, mehr als drei Stunden tägliches Sitzen verringert die Lebenserwartung. Wer hingegen im Schnitt weniger als drei Stunden am Tag in sitzender Haltung verbringt, lebt im Schnitt zwei Jahre länger.

Kurzum: Bewegung ist alles und muss zurück an den Arbeitsplatz. Wie das funktionieren kann, lesen Sie in unserer Titelgeschichte.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Freude mit der neuen ISPO NEWS.